«Das Staunen ist der Anfang der Erkenntnis.»

Platon

Die Psychophysiognomik ist ein breites Wissensgebiet, das sich mit dem Denken, Fühlen, und Verhalten des Menschen auseinandersetzt. Sie geht davon aus, dass sich die körperlichen und geistigen Anlagen eines Menschen in seiner Erscheinung, seinen Formen, Spannungen, Strahlungen und Bewegungsvorgängen widerspiegeln. 

Die Psychophysiognomik gründet auf anatomischen, physikalischen, chemischen und evolutionsbedingten Grundgesetzen. Auf der Grundlage dieser Ausdruckslehre von Körper-, Schädel- und Gesichtsformen, aber auch von Mimik, Gestik, Körperhaltung sowie weiteren Ausdrucksleistungen, können die persönlichen Charakteranlagen, die individuellen Fähigkeiten, Begabungen und Bedürfnisse eines Menschen aufgezeigt werden. 

Die Physiognomie ist Übersetzer der subjektiven Individualität in das objektiv wahrnehmbare Erscheinungsbild (Quelle: Fritz Aerni, Lehrbuch der Menschenkenntnis). Zentral ist dabei, dass die Psychophysiognomik nicht zum Ziel hat, über den Menschen zu urteilen. Vielmehr geht es darum Talente, Neigungen, Bedürfnisse und Persönlichkeitsmerkmale  zu erkennen, damit die Persönlichkeit möglichst positiv gelebt ungehemmt weiterentwickelt werden kann.

Mich berührt immer wieder aufs Neue, wie mit der Huter’schen Psychophysiognomik (verborgene) Wünsche, Bedürfnisse sowie Begabungen aufgedeckt werden können und Menschen die Zuversicht erleben, auf der Bühne ihres Lebens die Rolle einnehmen zu können, in der sie aufzublühen vermögen. Das ist meine Überzeugung und meine Motivation. 

Erfolgt die Eignungsanalyse auf der Grundlage der Psychophysiognomik nach Carl Huter, können projektive Tests (z.B. Baumtest nach Karl Koch) sowie grafologische Ansätze mit einbezogen werden.